Die Jahre im Exil...

  • Zuerst mal zu den allgemeinen Informationen: Wir befinden uns im Jahr 33VSY; Es wird im Präteritum geschrieben... Beginnen wir mit der eigentlichen Story...


    Gavik Jutaii öffnete das Cockpit seines Delta-7-Athersprite und kletterte hinaus. Endlich hatte er wieder festen Boden unter den Füßen... Er mochte es nicht zu fliegen, obwohl er durchaus ein guter Pilot war. Nachdem er dem Zolloffizier am Raumhafen von Anchorhead einige Credits zusteckte, begab er sich in Richtung der Cantina. Er war durstig und hatte vergessen sein Proviant auf Nar Shaddaa aufzustocken. Ein Fehler, der ihm nicht noch einmal unterlaufen sollte. Vorsichtig tastete er nach seinem Lichtschwert, welches er unter der Jacke versteckt hielt. Das kühle Metall der Waffe, welche er als Padawan im Jedi-Tempel auf Coruscant konstruiert hatte, gab ihm ein Gefühl von Sicherheit. Er hatte das Lichtschwert mit der bronzefarbenen Klinge wirklich zu schätzen gelernt, als er sich auf dem Weg durch die Slums von Nar Shaddaa gegen eine Gruppe von Kleinganoven zur Wehr setzen musste. Er lief durch die Straßen der Stadt, als ihm plötzlich ein kleiner Laden auffiel. Er gehörte einem Schrotthändler, welcher Raumschiffersatzteile verkaufte. Gut, dachte sich Gavik, der modifizierte Hyperantrieb meines Jägers ist immer recht wartungsanfällig, vielleicht finde ich ja passende Teile... Er trat durch die Tür und erblickte einen Droiden welcher hinter der Theke stand. "Guten Tag der Herr, ich bin H-G35, der Besitzer dieses Geschäfts.", sagte der Droide höflich, "Womit kann ich ihnen dienen?" "Interessant...", entgegnete Gavik, "Ich suche Teile für einen Hyperantrieb, Spezialanfertigung, deshalb benötige ich keine speziellen Komponenten. Außer sie haben auch noch Teile eines Delta-7-Sternjägers?". "Ich werde die Bestandslisten überprüfen, begeben sie sich doch schon einmal auf den Lagerplatz.", sagte der Droide. Gavik wollte sich gerade umdrehen, als ein lautes Geräusch ihn zusammenfahren lies. Es kam aus der Richtung, in die der Droide gewisen hatte. Sollten sich etwa Plünderer am helligten Tage auf dem Lagerplatz befinden??? Gavik eilte los, gespannt auf das, was er hinter der Tür vorfinden würde...


    OK, macht was draus, ich lehne mich zurück und seh zu... kleiner Scherz! :D

  • Aldek kratzte sich nervös am Kopf, als er sah was er angerichtet hatte. Der Antrieb war nun ganz hinüber. Er war wahrscheinlich der einzige weit und breit, der es schaffte bereits schrottreife Teile noch schrottreifer zu machen."Warum muss immer mir sowas passieren?", murmelte er leise, während er sich Gedanken darum machte wie er dies H-G35 erklären sollte. Plötzliche bemerkte er das die Tür aufging und ein Mann hereingestürmt kam. Aldek erschreckte und schluckte laut...

  • Als Gavik durch die Tür stürmte sah er die Gestalt eines jungen Mannes an einem der Schrotthaufen stehen. Er verringerte sein Tempo und kam in ungefähr 3 Metern Abstand zu dem Mann zum Stillstand. "Wer sind sie und was tun sie da?!?!", rief Gavik, während sein Lichtschwert summend zum Leben erwachte. Er trat zwei Schritte auf die Gestalt zu und legte fragend den Kopf schief...

  • ...Als der junge Mann, welcher jetzt auf das Lichtschwert starrte, nicht antwortete, veränderte Gavik seinen Stand und hob sein Lichtschwert in eine offensive Haltung. Doch bevor Gavik einen weiteren Schritt auf die Gestalt zu machen konnte, ertönte die blecherne Stimme von H-G35. "Aldek, was hast du schon wieder angestellt?", fragte der Droide. "Du kennst diesen Mann?", entgegnete Gavik erstaunt. "Natürlich mein Herr, dies ist Aldek. Er arbeitet bei mir auf dem Lagerplatz um sich etwas dazu zu verdienen." Ich bin so dumm, dachte Gavik, mein Meister hat schon immer gesagt ich sei zu impulsiv. Er schaltete sein Lichtschwert aus und senkte verlegen den Blick. "Verzeihen sie mir, da wo ich herkomme plündert man Schrottplätze eigentlich nur, deshalb nahm ich, sie wären einer von der üblen Sorte. Mein Name ist Gavik Jutaii. Und sie sind anscheinend Aldek?", entschuldigte er sich...

  • Aus Aldek's Verunsicherung wurde Erleichterung. Er dachte schon sein letztes Stündchen hätte geschlagen. "Äh... Ja, der bin ich." Aldek starrte auffällig auf das Lichtschwert von Gavik. "Ihr habt mir mit diesem "Ding" einen ziemlich großen Schrecken eingejagt... Sind sie ein Jedi?" Aldek merkte selber das dies eine dumme Frage war und schlug sich innerlich selbst ins Gesicht, dieser Mann war hundertprozentig ein Jedi, doch er wollte irgendetwas sagen. Er war noch nie einem Jedi begegnet...

  • "Also erst einmal ist dieses "Ding" die traditionelle Waffe der Jedi. Um auf ihre Frage zu antworten: Nein, ich bin kein Jedi... zumindestens nicht mehr. Nach dem Tod meines Meisters vor wenigen Wochen habe ich dem Orden den Rücken gekehrt. Die werden wahrscheinlich denken, dass ich sei ebenfalls auf dieser Mission gestorben bin...", sagte Gavik, "Ich bin hier weil mein Proviant aufgebraucht ist, in einem Delta-7-Sternjäger lässt sich nämlich nicht sonderlich viel transportieren. Ich hoffe, diesen Fehler werden sie bei der Serienproduktion beheben. Naja, egal... Jedenfalls sah ich diesen Laden hier und wollte ein Paar Ersatzteile und neue Komponenten kaufen. Dann gab es ein lautes Geräusch, den Rest kennen sie ja..." "Möchten sie den eigentlichen Grund ihres hierseins wiederaufnehmen?", fragte die blecherne Stimme von H-G35, "Ich habe einige Antriebskomponenten auf Lager, aber leider keine Teile ihres Prototyp-Sternjägers." "Ist schon in Ordnung.", erwiderte Gavik, "Geh schon mal vor, ich komme gleich. Aldek, ich möchte mich noch einmal für mein vorschnelles handeln entschuldigen, vielleicht werden sich unsere Wege noch einmal kreuzen. Möge die Macht mit ihnen sein, immer...". Mit diesen Worten eilte Gavik hinter H-G35 her und lies den jungen Mann vor dem kaputten Antrieb zu seinen Füßen stehen. Auf dem Lagerplatz fand Gavik einige Teile, welche die Leistung seines Hyperantriebs (eine kleine Modifikation seinerseits...) erhöhen würden. Auf dem Weg zur Kasse fielen ihm einige Rüstungsplatten ins Auge. "Droide, ich dachte du verkaufst nur Raumschiffeinzelteile? Was machen diese Rüstungsplatten dort?", fragte Gavik. "Rüstungsplatten?", der Droide klang verwundert und richtete seine Photorezeptoren in die Richtung, in die Gavik wies. "Tatsächlich!", entfuhr es dem Droiden, "Die haben hier nichts verloren. Ich werde sie sofort entsorgen!" "Warte!", sagte Gavik, "Ich möchte sie kaufen!" "Meinetwegen gerne, ich werde ihnen dafür nicht viel Geld abverlangen...". Sie gingen zur Kasse. 12000 Credits musste Gavik bezahlen. Ein guter Preis, angesichts der Tatsache, dass diese Teile auf Coruscant wahrscheinlich das dreifache gekostet hätten. Er verstaute die große Menge an Komponenten in seinem Rucksack. Dann nahm er die Rüstungsplatten in die Hand. Mandalorianische Brust- und Unterarmpanzer, außerdem noch Beinschienen, erkannte Gavik. Er steckte sie ebenfalls in den Rucksack und ächzte, als er das enorme Gewicht auf die Schultern nahm. Egal, ich war ein Jedi, dachte Gavik, die Macht kann mir helfen. So lief er erstaunlich zügig in Richtung Cantina und freute sich auf einen kühlen Drink an der Bar...

  • Gavik öffnete die Tür der kleinen, schäbigen Bar. Er setzte sich an den Tresen und wollte grade etwas bestellen, als ihm die ziemlich verdreckten Zapfhähne auffielen. Plötzlich verging ihm jede Lust auf den Drink... "Na was solls denn sein, Junge?", fragte ein etwas älterer Duros-Barmann. "Ähhh... ich nehme... ein Wasser, nur ein Wasser, danke...", antwortete Gavik zurückhaltend. Während der Barkeeper irgendwo in die Küche verschwand, sah sich Gavik in der Bar um. Gesindel aus der gesamten Galaxis hatte sich hier versammelt. Schmuggler, Kopfgeldjäger, Paazak-Spieler, alle saßen an den Tischen und unterhielten sich über Geschäfte, wetteten oder gammelten einfach vor sich hin. Während Gavik noch damit beschäftigt war, das dreckige, nach Alkohol und Desinfektionsmittel stinkende Lokal zu inspizieren, kam der Barkeeper mit einem Glas Wasser zurück. Das Glas war trüb und staubig, aber zumindestens das Wasser schien sauber zu sein. "Danke...", sagte Gavik und schob drei Credits über den Tresen. "Na, Junge... Was treibt jemanden wie dich an das Ende der Galaxis? Hier bist du soweit von den Kernwelten weg, wie man nur sein kann.", entgegnete der Alte neugierig, nachdem er die Credits eingesteckt hatte. "Naja, ich suche nach etwas Abstand von der Ordnung und den Konflikten... Sie müssen wissen, ich war einmal ein Jedi-Ritter.", begann Gavik zu erklären. "Ein Jedi-Ritter???", fragte der Alte misstrauisch, "Dir ist klar das Jedi hier ein echt seltener Anblick sind, oder? Versuch dich unauffällig zu verhalten, sonst bekommst du noch Ärger. Einige Leute hier haben ein großes Problem mit Jedi, denken sie hätten sie im Stich gelassen... oder so ähnlich...". "Ich werde auf mich aufpassen, danke für die Warnung... Eine Frage noch: Wisst ihr vielleicht, wie ich an ein wenig Geld kommen kann?" "Probiers doch mal mit Podrennen! Wenn du gewinnst winkt dir Ruhm und ein echter HAUFEN Kohle! Hier auf Tatooine werden oft Rennen veranstaltet." "Danke für die Information", sagte Gavik. Podrennen, keine schlechte Idee, dachte er und nippte vorsichtig an seinem Wasserglas...

  • Der nächste Morgen...


    Gavik hatte sich übernacht in einer kleinen Pension eingemietet, die sich direkt über der Cantina befand. Es war unbequem und eng gewesen, aber zumindestens sauber.


    Aber in Erinnerungen zu schwelgen war unnütze, er hatte noch etwas zu erledigen... Gavik trat aus der Tür des großen Gebäudes in dem sich sowohl Cantina als auch Pension befanden. Es war noch heißer als gestern, also beeilte sich Gavik, immer im Schatten der Häuser bleibend, zum Raumhafen zu gelangen. Er war beruhigt als sich sein Delta-7 immer noch an der selben Stelle befand wie gestern. Er deponierte die Ersatzteile im Ersatzteilcontainer und wollte den Rucksack grade wieder auf die Schultern nehmen, als ihm plötzlich die mandalorianischen Rüstungsplatten einfielen. Er nahm sie aus der Seitentasche des Rucksacks und sah sie sich genauer an. Mhh, gute Qualität und nur wenige Abnutzungserscheinungen, erkannte Gavik. "Hey, Ingenieur!", rief er zu einem Mechaniker der grade mit einer Kiste Werkzeug über das Landefeld von Bucht 19 schlenderte, "Dürfte ich kurz mal deine Werkstatt nutzen?" "Klar, wenn du möchtest...", rief der Sullustaner, "Ist direkt dort hinten, die Tür neben der Raumhafenbehörde. Mein Technikdroide wird ein Auge auf dich werfen, fallst du etwas stehlen willst..." "Keine Sorge, ich bin ehrlich!" Gavik lief hinüber zur Werkstatt un breitete die Rüstungsteile auf der Werkbank aus. Tja, da muss noch ein wenig getan werden... Gavik machte sich an die Arbeit...


    "Passt wie angegossen!", sagte Gavik erfreut. Er hatte die Platten noch umgefärbt. Das Metall war jetzt dunkelgrau und matt. Es sah wirklich gut aus, vorallem zu seiner gelben Jacke, dem hellgrauem Hemd und der ebenfalls hellgrauen Hose. Er hängte sein Lichtschwert wieder an den Gürtel, zog die Jacke über und trat aus der Tür der Werkstatt. Er hatte dem Droiden noch einige Credits gegeben und machte sich nun wieder auf den Weg in die Stadt. Der alte Barkeeper sagte doch irgendetwas von Podrennen, erinnerte sich Gavik, mal sehen was sich machen lässt. So schlenderte er gut gelaunt durch die Straßen von Anchorhead...

  • ... Reven Dex (Mensch) gieng durch ein Armenviertel in Anchorhead. Hier
    war es sogar noch staubiger durch die vielen Fußgänger allerlei Speizies die sich auf den Staßen tummelten. Er war überwältigt
    durch die Masse der verschiedenen Spezies, wie massige Hutten, schlanke Twi´leks und Gestalten die man einfach nicht beschreiben konnte.
    Plötzlich viel sein Blick auf ein Laden der alles hätte sein können. Von Neugierde gedrieben gieng er in ihn hinnein. Hier war es stickig und es roch nach den Ausscheidungen von Blimpf-Würmern. Reven Dex ließ seinen Blick durch den dunklen Raum wandern, als
    aufeinmal einl änglicher mattschwarzer Gegenstand ihm ins Auge stach, der Griff eines Lichtschwertes! Er griff danach und betätigte den
    Aktivirungsknopf, darauf bedacht sie von sich wegzuhalten und eine rote Klinge schoss herraus!
    Plötzlich hörte er ein Hüsteln hinter sich und er fuhr herrum, seinen KDF-Kopfgeldjägerpflaster in der einen Hand das Lichtschwert in der
    anderen!
    Beide Waffen waren auf einen verängstigter Mann, der dem Kopfgeldjäger in seiner Rüstung gegenüberstandt!
    Reven sprach: Du hast mich nie gesehen!
    Der Mann nickte kurz und wimmerte:Ich habe euch nie gesehen Herr!
    Das reicht mir nicht !,drohte er drückte den Abzug des Blasters. Nur Sekunden darauf verließ er den Laden mit seinem neuen Schatz in der Hand.



    Ps: sorry mein Computer hats total verhaspelt und ich kriegs nicht mehr hinattention.png

  • Während Gavik über einen großen Platz in Anchorheads Innenstadt schlenderte, hörte er plötzlich ein dumpfes Knallen, dann ein Geräusch, als ob etwas auf hartem Steinboden aufschlug. Wahrscheinlich ist in einem der Läden etwas auf den Boden gefallen, schlussfolgerte Gavik und ging weiter. Er wollte grade einen kleinen, unscheinbaren Eckladen betreten, als ihn eine gepanzerte Gestalt beinahe über den Haufen rannte. In der einen Hand trug sie einen Blaste, in der anderen etwas, was Gavik aus diesem Winkel nicht identifizieren konnte. Frechheit, dachte er sich und überschritt die Türschwelle. Im Laden stank es abartig. Gavik zog das Hemd über die Nase und sah sich um. Hier gab es einige Dinge, die Gavik noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Statuen, Büsten, Waffen, kleine Tiere in Käfigen und Schrott aller Art. Als er um eines der niedrigen Regale herumtrat stieß er mit dem Fuß gegen etwas am Boden liegendes. Er senkte den Blick und erkannte erschrocken einen Mann mit einer Blasterwunde zwischen den Augen. "Fierfek!", entfuhr es Gavik. Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf. Der Kopfgeldjäger, der mich vorhin beinahe umgerannt hätte. Deshalb ist er so schnell verschwunden! Gavik stürmte aus dem Laden und blickte sich um. Wo war die Gestalt? Gavik ließ seine Sinne von der Macht leiten und wenig später erkannte er den gepanzerten Kopfgeldjäger am anderen Ende des Platzes. Er eilte los, bedacht daruf unauffällig zu wirken und folgte der Gestalt in mittlerem Abstand. Der wird was erleben, dachte sich Gavik und bog ,dem Kopfgeldjäger dicht auf den Fersen, in eine kleine Seitengasse ein...

  • Reven Dex bemerkte die die Gestalt seines Verfolgers aus den Augenwinkeln, als er gerade in die Straße zunm Raumhafen entlang gieng. Instinktiv drehte er sich um und zog einen Blaster!
    Auf einmal sah er eine Person deren Gesicht verhüllt war um die Ecke kommen, und er fluchte innerlich, er reagierte schnell, ja zu schnell für das Auge, und zündete eine Blendgranate! Sekunden später schoss er mit seinem Jetpack über schmutzige Häuserdächer-

  • Ein Knall, ein Blitz, und schon taumelte eine Passantin ,mit Kopftuch zum Schutz vor Tatooines Sandstürmen, geblendet rückwärts, direkt in Gaviks Arme. Er fluchte lautstark. Der Kopfgeldjäger hat vorschnell gehandelt, schoss es ihm durch den Kopf, er hielt die Vermummte für seinen Verfolger! So nicht mein Freund... Gavik handelte instinktiv. Mit einem Machtsprung erreichte er das dach des nächsten Hauses. Er sah den Kopfgeldjäger mit seinem Jetpack in mittlerer Entfernung über die Dächer fliegen. "Nein, du entkommst mir nicht...", flüsterte er und griff mit der Macht nach der Gestalt mit dem Raketenrucksack. Unter enormer Anstrengung schleuderte Gavik den Kopfgeldjäger gegen die Wand des zwei Stockwerke höheren Hauses hinter ihm. Er drehte sich zu ihm um und aktivierte lässig sein Lichtschwert. "Komm, lass uns das zu Ende bringen...", rief er und wechselte in eine offensive Position...

  • Reven fluchte sein Verfolger war ein Jedi. Stöhnend richtete er sich auf schrie seinem Feind entgegen: Stirb du winzling von Jedi-Ratte! Blitzschnell schoss er aus jeden seiner beiden Racketenwerfer die an seinen Unterarmen angebracht waren eine tödliche Rakete!
    Die eine schlug in die Hauswand direkt über seinem Gegner ein, die Andere explodierte vor dessen Füßen! Als sich der Staub wieder legte sah er seinen Feind nicht mehr, nur noch einen rauchenden Schutthaufen. Sein Gegner musste also tot sein.
    Er wante sich gerade ab als ein Blasterschuss seinen Arm streifte, abgefeuert von einer Hand die aus dem Geröllhaufen ragte! Jetzt begann der ganze Haufen zu beben.
    Reven überlegte kurz ob er weiter kämpfen sollte entschied sich aber wegen der vielen Passanten zu flüchten und seinen Auftrag weiter auszufüren, denn das hier war nicht seine Mission.

  • Gavik fluchte. Die Raketen hatten ihr Ziel verfehlt, nur dummerweise hatte ihn die einstürzende Hauswand unter sich begraben. Er hatte noch mit seinem Blaster schießen können, doch nur von der Macht geleitet hatte er seinen Gegner verfehlt. Ich bekomme dich...!, schrie Gavik innerlich. Ein Machtstoß befreite ihn von dem Geröll. Er sprang auf und setzte dem fliehenden Kopfgeldjäger nach. Er schoss mit seinem Blaster auf die Gestalt doch diese war flink und selbst wenn ein Schuss traf, steckte seine Rüstung ALLES weg. Doch er hatte noch einen Trumpf im Ärmel... Gavik warf sein Lichtschwert nach einer Bildschirmwand an einem Nachtclub von Anchorhead. Die Elektronik sprühte Funken, an einigen Stellen explodierte sie sogar. Der Kopfgeldjäger wich in eine Seitengasse aus, was sich als fataler Fehler herausstellte. Eine dunkle Sackgasse... Gavik holte ihn leicht außer Atem ein und hob Lichtschwert und Blaster. Der Kopfgeldjäger drehte sich um, die Waffen in Kampfhaltung, als plötzlich eine Männerstimme aus dem Schatten der Gasse hinter ihm ertönte. "Ihr versucht wirklich vor einem Jedi zu fliehen, Reven Dex?" Hinter dem Kopfgeldjäger ertönte das Aktivierungsgeräusch eines... nein, zweier... Lichtschwerter und eine Gestalt trat aus der Dunkelheit. In jeder Hand hielt sie eine Klinge mit der Farbe von reinem, flüssigen Silber. "Es ist möglich, doch eure Chancen stehen schlecht. Außer natürlich ihr seid wirklich so gut wie man sagt...", spottete die Gestalt. Gavik kam die Stimme irgendwie bekannt vor, aber er erinnerte sich nicht woher. "Gavik, ich hätte nicht erwartet dich nocheinmal wiederzusehen. Wir dachten du seist mit deinem Meister gestorben.", ertönte NOCH eine Stimmen, diesmal hinter Gavik. DIE erkannte er auf Anhieb. "Meister Ghaudan! Wieso...?", entfuhr es Gavik und er drehte sich um. "Konzentriere dich, Padawan!", sagte der alte Ithorianer und aktivierte sein smaragdgrünes Lichtschwert...

  • Es sah schlecht aus das musste Reven zugeben, zwei Jedi vor ihm einer hinter ihm! Aber er weigerte sich das zuzugeben das es hoffnunglus aussah, er Reven Dex brauchte vor niemandem Angst zu haben! Er hatte sich schon aus viel gefährlicheren Situratsionen erfolgreich gerettet.
    Nun stümte der Jedi mit den silbernen Lichtschwertern auf ihn zu die Waffen hoch erhobendie eine Klinge kam von rechts die andere von links, Reven konnte sich gerade noch nach hinten werfen! Blitzschnell stand er wieder auf und zog seine beiden Blaster! Als er schoss währte sein Gegner die Schüsse mühelos zur Seite ab. Jetzt kammen auch der Jedi der ihn verfolgt hatte und der
    Ithorianer auf ihn zu! Es blieb Reven also nur eine Wahl, er musste fliehen, sofort sonst wäre es zuspät. Er zündete seinen Jetpack und schoss auf das nächste Gebäude zu um dort den Vorteil der Jedi in der engen Gasse zu nehmen.
    Als er unsicher landete stellte er erstaund fest, dass ihm nur der Ithorianer folgte, die anderen Beiden versuchten ihm warscheinlich den Weg abzuschneiden! Aber im Moment gab es nur ihn und den
    Ithorianer, und das brachte ihn glaubte er den Vorteil!
    Er erwartete den Angriff seines Feindes mit seinem Vibromesser in der Hand! Da kam ihm ein Gedanke der ihn lächeln ließ, er zog seinen Komlink mit der freien Hand und befahl seinem Astromech sein Schiff zu ihm zu bringen.
    Ganzplötzlich kam der Angriff den er gerade noch mit seiner Waffe abwehren konnte und ihn mach hinten stolpern ließ! Noch während er sich aufrichtete spürte er einen brennenden Schmerz an seinem Arm, der Jedi hatte ihn getroffen!
    Plötzlich raste sein Jäger über die Dächer auf ihn zu und schlitterte über das Dach! Der Lärm war so laut, dass der Jedi der gerade zum tödlichen Schlag ausholte zusammenzuckte! Reven sah dessen Schwäche und stieß seinen Vibromesser in den Hals des
    Ithorianer!
    Danach zog er sich in seinen Jäger und startete ihn.
    Als er die Atmosphäre erreichte gab er die Hyperraumkoordinaten ein.

  • ... der Kopfgeldjäger flüchtete, schon wieder, auf das Dach des nächsten Hauses. "Los, ich verfolge ihn, ihr umrundet den Block und schneidet ihm den Weg ab!", rief Meister Ghaudan und ohne auf eine Antwort zu warten nutzte er einen Machtsprung um dem Kopfgeldjäger nachzusetzen. Reven Dex war sein Name, erinnerte sich Gavik, zumindestens hatte der Schatten-Jedi ihn so genannt. Dieser kam nun auf ihn zu. "Beeilung, oder willst du das er entkommt?", rief er und sprintete los. Gavik rannte ihm hinterher. "Warte, Tan!", rief er dem Jedi vor sich zu. Dieser drehte den Kopf: "Ich dachte schon, du hättest mich nicht erkannt!" "Hab ich zuerst auch nicht, aber dieses Silber deiner Schwerter hätte ich überall wieder erkannt... Seit wann hast du eigentlich zwei von denen?" "Erzähl ich dir später jetzt müssen wir erstmal...", sie bogen in die letzte Seitenstraße, als plötzlich ein gewaltiger Lärm ertönte und ein Schatten dicht über der Gasse vorbeischoss. Das Geräusch von auf Stein schleifendem Metall war so ohrenbetäubend, das Tan und Gavik innehielten. "Was war das?", fragte Gavik. "Ein Sternjaäger! Schnell, aufs Dach!!!", antwortete Tan und setzte auch gleich zu einem Machtsprung an. Gavik folgte ihm sofort, doch als er auf dem Dach landete, starrte Tan schon fluchend in den Himmel. "Der Mistkerl ist abgehauen, das war sein Schiff!", sagte Tan missmutig. "Tan... Meister Ghaudan!", rief Gavik erschrocken und deutete auf den am Boden liegenden Ithorianer. "Was? Nein!", stöhnte Tan und eilte zu seinem Meister. Blut quoll aus einer tiefen Stichwunde in seinem Hals. "T-tan, mein Padawan... I-ich habe e-es nicht g-geschafft ihn auf-", der Ithorianer wurde von einem krampfhaften Hustenanfall durchgeschüttelt, was zur Folge hatte, dass er noch stärker blutete, "aufzuhalten..." "Es ist nicht eure Schuld, Meister. Bleibt still liegen bis wir Hilfe organisieren können, wir..." "Nein, Tan... Für mich ist es j-jetzt zu spät. Erfülle mir nur e-einen... letzten Wunsch: Begleite Gavik ein Stück auf seiner schweren Reise, fernab des Ordens... Er wird d-deine Hilfe benötigen..." "Ja, Meister, das werde ich tun..." Der alte Ithorianer bäumte sich noch einmal unter einem Hustenanfall auf, dann sank sein Kopf zu Boden... Er war tot. "N-nein... Dieser Mistkerl!", flüsterte Tan. Er begann leise zu weinen. Gavik stellte sich neben ihn und legte ihm schweigend eine Hand auf die Schulter um ihm beizustehen. Es verging fast eine Stunde, es begann schon zu dämmern, bis Tan sich wieder aufrichtete und an den Rand des Daches trat. Gavik gesellte sich zu ihm. "Gavik, ich werde dich begleiten, wie es der letzte Wille meines Meisters war, doch ich habe eine Bitte an dich: Hilf mir, Reven Dex zu finden, damit ich mich an ihm rächen kann..." "Ja, das werde ich tun.", antwortete Gavik, "Aber pass auf, dass du der dunklen Seite nicht zu nahe kommst." "Die Macht ist mein Licht und mein Heil, wovor sollte ich mich fürchten?", erwiderte Tan und gemeinsam blickten sie in den doppelten Sonnenuntergang Tatooines...

  • Der (vergleichsweise) junge Gen`Dai Throx schlug seine Augen auf. ,,Was für ein merkwürdiger Traum", dachte er bei sich, während er sich aufsetzte und aufstand. 2 Jedi, der eine in einer mandalorianischen Rüstung, haben einen Typen mit einem Jetpack verfolgt... Hirnverrückt! Während er seine ärmellose Weste anzog, öffnete ein Droide die Tür. ,,Was willste, Blechbüchse?!?", fragte Throx. Er konnte noch nie gut mit Droiden, und das würde sich nie ändern. Das dachte er zumindest... Der Roboter antwortete hingegen mit einer Höflichkeit, die ihn beinahe die Arme gekostet hätte:,,Ihr Früschtück, Sir. Sie baten darum, es in ihr Zimmer geliefert zu bekommen...",,Ach ja. Richtig. Gib schon her!", sagte Throx und riss ihm das Tablett aus den ,Händen,. Der Droide verließ das Zimmer Als er das karge Mahl zu sich nahm fragte er sich, warum er sich nur auf diese Idee hatte einlassen können. Zu Hause war er glücklich gewesen, nur die Langeweile quälte ihn. Das war ja auch der Grund, warum er den Job als Pilot angenommen hatte. Er kannte sich gut aus mit Technik. Ja zu Hause war ER der grosse Mechaniker gewesen! Nun war er einer von vielen und verdiente nicht einmal gut...,,Na", ging esihm durch den Kopf:,, Wenigstens habe ich auf diesem Planeten ein Dach überm Kopf." So verließ er die Pension durch die Cantine, die sich direkt unter ihr befand. Er hatte Glück gehabt mit diesem Zimmer. Erst vor kurzem ist es freigeworden. Nun schlenderte er über die Strassen eines Basars, als ihm 2 sehr geknickt aussehende Gestalten entgegenkamen. ,,Na was habt ihr denn? Ihr seht ja aus, als sei grad jemand gestorben...", meinte er noch belustigt, als einer der beiden seinen Kopf hob: es war der Typ mit der Rüstung aus seinem Traum...

  • Als Reven aus dem Hyperraum über Naboo sprang, schmerzte seine Wunde zwar nicht mehr sehr stark, aber dennnoch verzog er ab und zu schmerzvoll sein Gesicht. Die Backtapflaster hatten gut gewirkt, besser als er gehofft hatte.
    Er überlegte kurz ob er seinen Auftraggeber nocheinmal über seinen Komlink informieren sollte das er sich dem Treffpunkt nährte, entschied sich aber dagegen. Rotiniert landete er auf einer abgelegenen Landeplattform die seit Jahren nicht mehr benutzt worden war. Er sprang leichtfüßig aus seinem Jäger und gieng auf die vermumte Gestallt zu die bereits auf ihn wartete.
    Durch seinen Helm sprach er: Lord Nämen ihr sagtet ihr hättet einen neuen Auftrag für mich! Die Gestalllt antwortete gewandt: Ich hoffe die Bezahlung für euren letzten Auftrag habt ihr erhalten Reven Dex. Ja, das habe ich, entgegnette er.Gut, den ich habe eine neue Aufgabe für euch!


    pS. wANN SPIELT NOCHMAL DIE GESCHICHTE ICH KANN NÄHLlich mit dem Datum nichts anfangen.

  • Throx stand wie versteinert da, als ihm auffiel, dass er sich getäuscht hatte. Dies war eine andere Person und die vermeintliche Rüstung ein Haufen Schrott... Schöne Blamage... Er konnte doch nicht einfach jedermann ansprechen, der ihm über eden Weg läuft! "Was möchtest du?, fragte ihn der Mann. Da fiel Throx auf, dass diese Person nicht nur einen Haufen Schrott mich sich herumschleppte, sondern auch viel zu alt war..." Ähh... nichts...danke", stotterte er vor sich hin und ging zur Seite. Dies war zu viel für ihn. "Bestimmt kommt das von der ganzen Arbeit, die ich zu verrichten habe...", ging es ihm durch den Kopf, während er sich auf den Weg zur der Werkstatt machte, in der er arbeitete...




    [expander]Sry, wegen den ganzen Rechtschreibfehlern... Natürlich heißt es Droide und so, aber es war halt schon zu spät für mich...[/expander]

  • ...Es war Morgen und die Zwillingssonnen von Tatooine erhoben sich in den Himmel. Tan Besa und Gavik Jutaii saßen in einem kleinen Tapcafé am Rande von Anchorhead. Gavik nippte müde an einem Becher Kaf. Sie hatten eine lange Nacht hinter sich. Tan und er hatten die Leiche von Meister Ghaudan vor die Stadtmauern getragen, um ihn dort aufzubahren und dem Feuer zu übergeben. Es war der würdigste Abschied für den alten Ithorianer. Danach waren sie hier hergekommen, denn sie konnten kein Auge zu tun, zu aufgewühlt waren sie von den Ereignissen gewesen. Tan hatte kein einziges Wort gesagt. Jetzt hielt es Gavik es für nötig das Schweigen zu brechen: "Tan, ich weiß das dich dies alles sehr mitnimmt, doch ich habe ein paar Fragen..." "Ist schon in Ordnung...", antwortete Tan und rang sich ein lächeln ab, "Schieß los...". Es hatte Tan wirklich sehr mitgenommen. Gavik hatte den jungen Jedi noch nie so aufgelöst erlebt. Dabei kannte er Tan schon sehr lange. Er hatte den Nautolaner-Jungen als Jüngling während einer Übungsstunde mit Meister Yoda kennengelernt. Gavik war neu in die Klasse gekommen und hatte sofort ein ungewöhnliches Geschick mit dem Lichtschwert bewiesen. Seine Leistungen wurden nur noch von einem Mitschüler übertroffen: Tan Besa... Auf Lichtschwert-Turnieren des Tempels kämpften beide über ihrer Altersklasse, dor jedoch nicht übermäßig erfolgreich. Tan und Gavik hatten zusammen viel im Übungsraum verbracht, während sie trainiert hatten. Aus ihrem anfänglich rivalisierten Verhältnis wurde eine enge Freundschaft, welche beide über Jahre verband. Doch als Tan vom Ithorianer-Meister Ghaudan zu seinem Padawan erklärt wurde und die beiden immer häufiger auf Missionen gingen, sahen sich Tan und Gavik immer seltener. Nachdem Gavik wenige Monate später selbst zum Padawan gewählt wurde und mit seinem neuen Meister Daven Garrbis durch die Galaxis zu ziehen begann, brach der Kontakt fast vollständig ab. Nur eines verfolgte ihn seitdem immer in seinem Träumen und gab ihm Hoffnung: das lodernde, silberne Feuer von Tans Lichtschwert... Von einem Lichtschwert! "Ich habe dich lange nicht gesehen und weiß nicht was in der Zwischenzeit passiert ist und ich finde es im Moment nicht weiter wichtig, doch eines wundert mich: Du warst ein Meister des Shien/Djem So, welches auf Lichtschwertkampf mit einer Klinge ausgelegt ist... Wieso schwingst du jetzt zwei von ihnen?", brachte Gavik seine Gedanken in einer Frage zum Abschluss. Tan begann zu lachen, das erste mal seit gestern Abend. "Und ich dachte schon jetzt käme irgendetwas extrem kompliziertes! Diese Frage beantworte ich dir gerne: Vor ein paar Jahren gingen Meister Ghaudan und ich auf eine Feldmission, irgendwo an den Rand der Unbekannten Regionen. Dort, auf einem kleinen Mond in einem Sternencluster trafen wir auf eine Gruppe leicht gepanzerter Krieger, welche mit Vibroschwertern kämpften. Dummerweise waren sie uns und dem kleinen Einsatzteam, welches uns auf dieser Expedition zur Erforschung der Zaidos-Monde begleitete, feindlich gesonnen. Alle Forscher und Soldaten wurden getötet, Meister Ghaudan leicht und ich schwer verletzt. Nachdem ich mich in einem Lazarett auf Zaidos III, dem einzigen kolonisierten Mond des Gasriesen, erholt hatte, kehrte ich noch einmal nach Zaidos VII zurück. Dort traf ich neben Angehörigen des aggressiven Stammes auch auf einen alten, freundlichen Eremiten, welcher in einer Tempelanlage hauste. Er erzählte mir, dass er früher selbst ein Schwertmeister des Gairo-Stammes war, jedoch von dessen König verbannt wurde. Seitdem musste er sich mit blutdürstigen Tieren und Gairo-Stammesangehörigen herumschlagen. Anfangs war dies kein Problem gewesen, da er den Gairo-Kriegern überlegen war, doch auch er wurde älter. Deshalb musste er eine Lösung für sein Problem suchen. Aus Erfahrung wusste er, dass Stammes-Schwertkämpfer nur gegen sehr wenige Techniken anfällig waren. Doch ihm kam eine Idee und so übte er... Und entwickelte letztendlich einen neuen, überaus starken, aber auch defensiven Stil, bei welchem man ein Schwert in jeder Hand führte. Dieser war sehr viel präziser als das von den Jedi angewandte Jar'Kai und hatte überdies eine bessere Verteidigung. Und so bat ich ihn, mich in den Grundlagen dieser Technik zu unterrichten. Wir übten drei Tage und Nächte, machten nur alle Stunden eine kurze Pause, um etwas Nahrung zu uns zu nehmen oder zu schlafen. Eines Abends unterhielten wir uns bis spät in die Nacht, tauschten Anschauungen aus, denn der Alte war gut über die galaktische Lage informiert, und philosophierten über das Leben. Ich war ein guter Schüler, und so beherrschte ich nach den drei Tagen nicht nur die Grundlagen, sondern auch einige individuelle, effektivere Elemente des Alten selbst. Nach einem letzten Übungskampf, in welchen ich dem Einsiedler nur knapp unterlag, verließ ich die Tempelanlage in dem Wissen, mehr gelernt zu haben als nur das Kämpfen. Ich verlor ihn zwar aus den Augen, doch ich hatte das Gefühl, dass mir der Eremit noch lange nachsehen würde... Wieder auf Zaidos III traf ich meinen überaus erleichterten Meister wieder. Ich sagte ihm, dass ich einige große Lektionen in meinem Leben gelernt hatte. Darauf erwiderte Meister Ghaudan, dass ich auf dem Weg zum Jedi-Ritter einen Schritt vorangekommen sei. Ich hatte an diesem Abend nur noch eine Bitte: Ich wollte zwei neue Lichtschwerter konstruieren, damit ich das Gelernte auch anwenden konnte. Als wir wieder nach Coruscant zurückgekehrt waren, erhielt ich Material und eine Werkbank. Während der Konstruktionsphase kam mir eine Idee: Ich hatte im Lichtschwert-Training auch schon mit Doppelklingen gekämpft, und dies sogar mit Erfolg. Und so baute ich an die beiden Hefte der Lichtschwerter ein magnetisches Versiegelungssystem, um beide zu einer Doppelklinge zu verbinden. Als ich fertig war, begutachtete ich mein Werk. Es waren zwei sehr schöne, hoch kompliziert gestaltete Griffstücke, welche allerdings etwas kürzer waren als die meines alten Lichtschwerts. So konnte ich sie effektiver in einer Hand führen. Am unteren Ende des Heftes war die Versieglungsmechanik angebracht, welche es erlaubte die Lichtschwerter ineinanderzustecken und sie nach einer entgegengesetzten Drehbewegung der beiden Griffe einrasten zu lassen. Jetzt hieß es nur noch, den Stil des alten Eremiten von Zadios VII von Metall- auf Lichtschwerter zu übertragen, eigene Elemente einzubringen und ihn mit einem Doppelklingen-Stil zu verbinden. Vorallem der letzte Punkt sollte sich als schwierig gestalten. Ich trainierte lange, doch am Ende gelang es mir, die beiden Schwerter, während sie um meinen Körper zu wirbelten, zu verbinden und den Schwertwirbel mit dem Doppelschwert fortzusetzen und ihn so als Basis für weitere Bewegungen zu nutzen. Was letztendlich entstand war ein von Drehungen und Schwertwirbeln geprägter Stil, in Angriffs- und Verteidigungskraft ausgeglichen und so präzise wie die Grundlage von Zadios VII. Nur noch unberechenbarer, schneller und effektiver. Ich hatte meinen eigenen Stil entwickelt. Und dies ist der Grund, warum du mich heute so siehst. Mit zwei silbernen Klingen, nicht nur mit einer..." "Ich bin beeindruckt...", antwortete Gavik grinsend, "Du bist eine starke Persönlichkeit geworden, Tan... Aber du bist immer noch ein Hitzkopf!" Die beiden Jedi begannen zu lachen. "Noch einen Drink?", fragte Gavik. "Aber immer doch!"

    [expander]Zeitlich befinden wir uns 1 Jahr vor der Naboo-Blockade aus Episode I...[/expander]