[Spoiler] Eure Meinung zu Solo: A Star Wars Story

  • Es steht schon im Titel und ich erwähne es hier auch nochmal: Dieser Thread wird Spoiler zum Film enthalten. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte also eventuell nicht weiter lesen.


    War heute in dem Film und hab nach wie vor meine Probleme den film richtig Einzuordnen. Einerseits will ich ihn mögen, er hatte durchaus gute Momente.

    Andererseits war es für mich teilweise zuviel Fan-Service und zuwenig Star Wars, er hat sich teilweise sehr fremd angefühlt.


    Aber der Reihe nach ich fange Mal mit den Contras an:

    - Übertriebener Fan-Service: Für mich die größte Schwäche des Films, es war einfach zuviel des Guten. Nahezu jedes Zitat / jede Geschichte aus den alten Episoden wurde hier gezeigt. Teilweise kam es mir sogar so vor als wäre man mit einer Liste mit einzelnen Punkten durch den Film gerannt wo man unbedingt jeden einzelnen Punkt abhaken wollte. Der Kesselflug, Han/Chewies Kennenlernen, wie Han Solo seinen Namen und seinen legendären Blaster bekam (wo war eigentlich Chewies Armbrust?), wie Han den Falken gewann, Han shot first etc.


    - Dazu kam noch der Hintergrund: Es war einfach zu wenig Star Wars. Verbrechersyndikate schön und gut, aber der Film spielt mehr oder weniger in der Blütezeit des Imperiums und vom Imperium sind gefühlt nur 3 Szenen drinnen. Das passt nach meinem Empfinden nicht. Mehr Imperium hätte dem Film gut getan (das Darth Vader nicht dabei war allerdings ok, der hätte auch nicht gepasst).


    - Droiden fand ich in dem Film eher peinlich. Ein weiblicher Droide der gegen die Unterdrückung der Droiden rebelliert? Das wirkte schon etwas gezwungen und leicht lächerlich.


    - Die Macht hat in dem Film überhaupt keine Rolle gespielt. Das mag nicht so schlimm sein, es war ja bisher kein Machtnutzer dabei, aber das sie überhaupt nicht erwähnt wird war mMn schon sehr eigenwillig. Darth Maul's Auftritt am Ende zählt irgendwie nicht.


    - Es springt irgendwie der Funke nicht über, es wirkt zum Teil sehr gezwungen. Irgendwie so "wir geben euch alles was ihr wollt, bitte mögt den Film". Auch fand ich's grad zum Ende zu offensichtlich. Selbst wenn man die Ur-Trilogie nicht kennt war es klar wer am Ende wenn betrügt und wer wen umbringt.


    - Zuwenig bekannte Musikstücke / zu später Einsatz der bekannten Musikstücke.


    Jetzt das Positive:


    - Darsteller fand ich allgemein sehr gut. Wobei ich Woody Harrelson immer gerne sehe, für mich ein großartiger Schauspieler. Alden Ehrenreich fand ich persönlich ganz gut, hab ihm den Han Solo schon abgenommen, eine gewisse Ähnlichkeit zu Harrison Ford war schon da. Donald Clover sehr souverän, mMn ein würdiger Lando Darsteller.

    Emilia Clark naja, ihre Figur wirkt nicht so überzeugend und wenig autoritär, das macht sie in Game of Thrones deutlich besser. Qi'ra wirkte teilweise wie ein Fremdkörper im Film.


    - Alles rund um Kessel. Ich habe mich ehrlich auf den Planeten Kessel gefreut, seit dem Buch "Flucht ins Ungewisse" (inzwischen Legends) hab ich mir den Planeten Bildlich vorgestellt. Apropos Buch, der Weg zu Kessel erinnert ein Stück weit an den Weg zum Schlund-System aus dem obengenannten Buch (wo das Imperium den Todesstern-Prototypen aufgebaut hat) , welches in der Nähe von Kessel ist. Planet fand ich schön umgesetzt, eine reine Minenwelt wie's scheint. Das Verbrechersyndikat auf Kessel hat auch gepasst.


    - Flugsequenzen im Millenium Falken waren cool, da kam echtes Star Wars Feeling auf, vor allem wenn die Musik gepasst hat und die alten Soundtracks gespielt wurden.



    Fazit zur momentanen Situation:

    Disney muss höllisch aufpassen, überzeugend war der Film in keinster Form. Man muss echt den Spagat zwischen Fan-Service und Eigenständigkeit besser meistern wenn man bestehen will (in dem Hinblick hat Rian Johnson im Nachhinein vielleicht doch keine schlechte Arbeit geleistet). Ansonsten kann es passieren das die Star Wars Filme wirklich irgendwann nichts mehr besonderes sind, dieser ist es nämlich auf keinen Fall.

  • Pretty much the online thing that I really disliked about the film was the SJW stuff (the female "self-made" "equal-rights" robot, Enfys Nest turns out to be this little girl, etc.). If they wanted a strong female character, then Qi'ra would have been enough.


    Your point about the Force: it's actually very logical that there's no Force at all, not even a mention of it, in the film. Because in Episode IV, Han actually says that he doesn't believe in the Force. That would be weird if he encountered it himself.


    I liked that most of the soundtrack was new. I hated the soundtrack for The Last Jedi because it hardly presented new things and was by far not as iconic as the old soundtracks. This soundtrack had some new, consistent motifs running throughout the film (Solo's got his own theme, Enfys Nest got her own theme, etc.).

    I liked that there were sometimes small references to older music pieces. That was just enough. Beside that, there's one track which is almost exclusively reference to older music (mostly Episode IV and V). This worked very well. I don't think having more of these tracks would have worked though...


    On a different note: are origin-stories not automatically fan-service?


    All in all, I liked the film a lot.

    ______________________________________________________________________________________________________________________
    :swbf2_fraktion_imperium:   May the Furce be with ya buggers!   :swbf2_fraktion_imperium:

    6558-sullust4-jpg